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		<title>Was geht in den KÃ¶pfen der PolizeifÃ¼hrung vor?</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Nov 2006 10:38:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Menschenrechtsgruppe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erfahrungen im CASTOR-Land]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei und Repression]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit Jahren haben Gerichte den Gegnern der Castortransporte zugesprochen, das man demonstrieren darf und dabei nicht von der Polizei angegriffen werden darf oder genÃ¶tigt wird. GleichermaÃŸen, darf man laut Gesetzt der Gefahrenabwehr nicht Trecker konfiszieren, so wie es geschehen ist oder DÃ¶rfer sowie Unschuldige einkesseln oder sogar in mitgebrachten KÃ¤figen einsperren. Die Anwendung von Peperspray [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Jahren haben Gerichte den Gegnern der Castortransporte zugesprochen, das man demonstrieren darf und dabei nicht von der Polizei angegriffen werden darf oder genÃ¶tigt wird.</p>
<p>GleichermaÃŸen, darf man laut Gesetzt der Gefahrenabwehr nicht Trecker konfiszieren, so wie es geschehen ist oder DÃ¶rfer sowie Unschuldige einkesseln oder sogar in mitgebrachten KÃ¤figen einsperren. Die Anwendung von Peperspray darf nur erfolgen, wenn es eine auÃŸerordentliche Gefahr gibt und nicht, das man mit gezogen Peperspray auf Menschen im Landkreis LÃ¼chow- Dannenberg losgeht um diese zu vertreiben. Es ist Schade zu sehen, dass eine Polizeileitung so lang von der internationalen, europÃ¤ischen und deutschen Rechtsprechung liegt. Was man aus deutscher Seite alsâ€?Folterâ€? in anderen LÃ¤ndern definiert, kann man auch auf Teilbereiche anwenden, was am vergangenen Wochenende im Landkreis LÃ¼chow-Dannenberg vorgekommen ist. Diese Menschenverachtene Einstellung der strategischen Einsatzplanung muss umgehend enden und die Verantwortlichen mÃ¼ssen sich einer Untersuchung unterziehen sowie ihre Fehlhandhabung Ã¶ffentlich gegenÃ¼ber der BevÃ¶lkerung des Landkreises entschuldigen. So eskaliert die Situation da die Staatsgewalt aggressiv vorgeht, wie gesehen an zwei Stellen:</p>
<p>Ein sitzender Demonstrant wird von einen maskierten Polizeimann ( hoffentlich ein Polizist!) zuerst am Kopf angegriffen und dann wird der Kopf angehoben und schnell von rechts nach links gedreht wobei der maskierte Polizeibeamte hinter dem Opfer steht â€“ das gleiche lehrt man EinzelkÃ¤mpfern im Nahkampf; um den Gegnern kampfunfÃ¤hig zu machen!!!! Wie kann man so etwas tolerieren gegenÃ¼ber einem passiven friedlichen Demonstranten? Ein berittener Polizist schiebt 10 Demonstranten und ein Kamerateam vor sich her, wobei es keinen Abstand zum Pferd gibt, die Demonstranten wollen sich zurÃ¼ckziehen freiwillig sowie das Kamerateam, dann wir dem Pferd von beiden Seiten Peperspray unter die Nasen geschossen und zum GlÃ¼ck geht das Pferd nicht amok! TierquÃ¤lerei? So kann es wohl nicht weitergehen? Das Festnehmen von AnwÃ¤lten in dieser Art und Weise kenne ich aus SÃ¼dmamerika â€“ soll das heiÃŸen, das man nÃ¤chstes Mal diese AnwÃ¤lte so weiterâ€? behandeltâ€? wie in SÃ¼damerika? Hiermit mÃ¶chte ich mit anderen BÃ¼rgern aus der gesamten Welt darum bitten sofort die Menschenrechte im Landkreis LÃ¼chow- Dannenberg wieder herzustellen!</p>
<p>Menschenrechtsgruppe</p>
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		<title>Urlaub im Wendland &#8211; Erfahrungen des Touristen Achim</title>
		<link>http://www.castor-blog.de/2006/11/15/urlaub-im-wendland-erfahrungen-des-touristen-achim/</link>
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		<pubDate>Wed, 15 Nov 2006 13:19:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erfahrungen im CASTOR-Land]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

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		<description><![CDATA[1. Urlaubstag&#8230;&#8230;..Suche nach der passenden UnterkunftEndlich ist es soweit, die erholsame Zeit des Jahres ist angebrochen. Es muÃŸ nur noch ein geeignetes Feriendomizil gefunden werden. Das GlÃ¼ck war auf meiner Seite und ich habe via Internet ein Ferienhaus zum absoluten SchnÃ¤ppchenpreis gefunden. Es liegt im Wendland und macht einen recht netten Eindruck, daÃŸ es zudem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>1. Urlaubstag&#8230;&#8230;..</strong>Suche nach der passenden UnterkunftEndlich ist es soweit, die erholsame Zeit des Jahres ist angebrochen. Es muÃŸ nur noch ein geeignetes Feriendomizil gefunden werden. Das GlÃ¼ck war auf meiner Seite und ich habe via Internet ein Ferienhaus zum absoluten SchnÃ¤ppchenpreis gefunden.  Es liegt im Wendland und macht einen recht netten Eindruck, daÃŸ es zudem noch frei ist,  hat mich sehr Ã¼berrascht. Also mal schnell die sieben Sachen zusammenkramen und ab ins Auto damit.</p>
<p><strong> 2. Urlaubstag&#8230;&#8230;..Anreise </strong></p>
<p>Die Anreise ins Wendland gestaltet sich recht unproblematisch, auch daÃŸ es die letzten 100 km keine Autobahn mehr gibt,  wird als nicht weiter tragisch empfunden, so sieht man doch wenigstens etwas von der Landschaft. Diese ist sehr lÃ¤ndlich und besteht aus zahlreichen kleinen DÃ¶rfern, in denen es tatsÃ¤chlich noch Tante Emma LÃ¤den gibt. Es errinnert mich sehr an meine Kindheit und zaubert mir prompt ein LÃ¤cheln ins Gesicht. Auch das Ferienhaus ist idyllisch gelegen und die Welt scheint in Ordnung zu sein.</p>
<p><strong> 3. Urlaubstag&#8230;&#8230;..Einkaufsbummel entpuppt sich als Fehler </strong></p>
<p>Um die nÃ¶tigen VorrÃ¤te fÃ¼r die nÃ¤chsten Tage zu besorgen, beschlieÃŸe ich, in die nÃ¤chst grÃ¶ÃŸere Ortschaft zu fahren. Hier scheint irgendwas im Argen zu sein. Es ist ein massives Polizeiaufgebot vor Ort, was mich aber nicht weiter stÃ¶ren sollte. Ob die Einen suchen???</p>
<p>Auf dem RÃ¼ckweg begannen jedoch merkwÃ¼rdige VorfÃ¤lle. Eine Treckeraustellung mitten auf der StraÃŸe, wo zudem noch kostenlos fÃ¼r Essen und Trinken gesorgt wurde. Da ich die nÃ¶tige Zeit im GepÃ¤ck hatte, beschloss ich mir diesen Gratissnack nicht entgehen zu lassen. PlÃ¶tzlich wie aus dem nichts, scheint sich das Polizeiaufgebot hierher zur Teckerausstellung verlagert zu haben und ich beschlieÃŸe meinen Heimweg fortzusetzen. Leider war die Polizei der Meinung, daÃŸ ich noch ein wenig warten solle. Kurze Zeit spÃ¤ter ertÃ¶nte jedoch eine Durchsage durch einen Lautsprecher das die Kreuzung bitte gerÃ¤umt werden solle. Die Polizisten vor mir waren jedoch immer noch der Meinung, daÃŸ ich noch ein wenig auf der Kreuzung warten solle.</p>
<p>Irgendwie schon eine merkwÃ¼rdige Gegend dachte ich mir, oder versteh ich hier einfach die Ansage irgendwie falsch??? Nein, die gleiche Ansage erfolgte noch 2 mal, ich hatte also alles richtig verstanden, nur daÃŸ die Beamten mich immer noch nicht gehen lassen wollten. Weitere 3 Stunden spÃ¤ter hatten sie dann jedoch endlich ein Einsehen und lieÃŸen mich mit 2 Anzeigen nach einer polizeilichenerkennung endlich durch einen Wassergraben zurÃ¼ck zu meinem Auto waten. Damit mir nichts geschehen konnte natÃ¼rlich mit einer Polizeieskorte.</p>
<p><strong> 4. Urlaubstag&#8230;&#8230;BeschluÃŸ mich gegen diese Behandlung zu wehren </strong></p>
<p>Nach einer schlaflosen Nacht, folgte der BeschluÃŸ mich gegen diese Behandlung zu wehren. Also ging es erneut in Richtung dieser merkwÃ¼rdigen grÃ¶ÃŸeren Ortschaft. Hierbei fiel mir auf, daÃŸ die Suche scheinbar immer noch kein Ende hatte. Die Polizeiwache wurde von meiner Seite schnell gefunden. Da sie jedoch von zusÃ¤tzlichen Polizisten auÃŸerhalb des GebÃ¤udes bewacht wurde, stellte sich nun jedoch endgÃ¼ltig die Frage, wo ich eigentlich gelandet war.</p>
<p>Auch in der Wache benahmen sich die Beamten recht merkwÃ¼rdig und reagierten sehr genervt, als ich erwÃ¤hnte, daÃŸ ich Anzeige erstatten wolle. Ich bekam prompt erklÃ¤rt, daÃŸ sie seit Dienstbeginn nichts anderes machen wÃ¼rden als Anzeigen aufnehmen und diese alle gegen ihre Kollegen gerichtet seien.</p>
<p>Mit etwas MÃ¼he konnte ich den nun noch etwas mehr genervten Beamten dann aber doch noch davon Ã¼berzeugen, daÃŸ Anzeigen aufnehmen zu seinem Beruf gehÃ¶re. Als er dann jedoch fragte gegen wen denn die Anzeige gerichtet sei, dachte ich eigentlich er wÃ¼rde mich verstehen als ich sagte gegen die Polizei. Dies war jedoch nicht so, und er erteilte mir nun endgÃ¼ltig genervt Hausverbot.</p>
<p>Da es sich bei mir ja nun um einen sauerlÃ¤nder Sturkopf handelt, der sich nicht so schnell entmutigen lÃ¤sst, wurde also nach einer weiteren Dienststelle gesucht.</p>
<p>Als diese gefunden war, bekam ich auch hier zu hÃ¶ren das sie schon den ganzen Tag mit Anzeigen beschÃ¤ftigt waren und eigentlich keine Lust mehr hÃ¤tten. Da sie sich beide schon kurz vor der Pension befanden, verstanden sie jedoch sehr schnell, daÃŸ Diese aufzunehmen ihr Beruf war. Mit der modernen Technik jedoch nicht so richtig vertraut, wurd aus einer einfachen Anzeige  ein tagesfÃ¼llendes Unterfangen. Zu meinem GlÃ¼ck durfte ich wÃ¤hrend sie es ins Reine schrieben mal schnell einen Kaffee trinken gehen. Was jedoch nicht wirklich etwas gebracht hat, da sie bei meiner RÃ¼ckkehr immer noch mit genau dieser Anzeige beschÃ¤ftigt waren. Freundlicherweise durfte ich dann nochmal gehen, was von meiner Seite nun zum Essen genutzt wurde. Auch bei der zweiten RÃ¼ckkehr war die Anzeige immer noch nicht ganz fertig.</p>
<p><strong> 5. Urlaubstag&#8230;&#8230;.Spazierfahrt </strong></p>
<p>Heute wollte ich den Ã„rger nun endgÃ¼ltig vergessen und mit der Erholung bei einer Spazierfahrt beginnen. Nach ca. 20 km begannen die merkwÃ¼rdigen Ereignisse jedoch erneut.</p>
<p>Ich stieÃŸ hier auf einen Konvoi von Einsatzfahrzeugen, dessen Anfang selbst hier im Flachland nicht zu erblicken war. Schon wenige Kilometer weiter stellte ich entsetzt fest,daÃŸ in dieser Region scheinbar jeder Einwohner Polizist sein muÃŸ. Wie sonst kann es mÃ¶glich sein, nicht nur einen nicht zu Ã¼bersehenden Konvoi vor mir zu haben und zusÃ¤tzlich noch ein Spalier von Beamten rechts und links zu haben???</p>
<p>In der Erinnerung an den 3. Urlaubstag, habe ich in der nÃ¤chsten Ortschaft unter Einsatz allem Mutes und getrieben von Lungenschmacht lebensmutig den Zigarrettenautomaten besucht, bevor es zurÃ¼ck zur Ferienwohnung ging.</p>
<p><strong> 6. Urlaubstag&#8230;&#8230;.Panikartige Abreise </strong></p>
<p>Nunmehr unter Verfolgungswahn leidend und komplett urlaubsreif, panikartig die Koffer gepackt und hecktisch, vorzeitig die Heimreise ins Sauerland angetreten. Hier angekommen kann ich es immer noch nicht fassen das hier keine Polizisten in den Waldwegen stehen. Selbst in den grÃ¶ÃŸeren Ortschaften suche ich bislang noch vergeblich nach dem mittlerweile gewohnten Bild mit Wasserwerfen, gepanzerten RÃ¤umfahrzeugen und Polizeikonvois.</p>
<p><strong> GehÃ¶rt das Wendland vielleicht zum Irak???</strong></p>
<p><em><strong>Von diesen Erlebnissen geschÃ¤digt, den EntschluÃŸ gefasst, dem Polizeistaat die Rote Karte zu zeigen!!!!!!!!</strong></em></p>
<p><a title="Esso-Tankstelle in Dannenberg, der CASTOR fÃ¤hrt durch" class="imagelink" href="http://www.castor-blog.de/wp-content/uploads/2006/11/esso-tanke.jpg" rel="lightbox"><img alt="Esso-Tankstelle in Dannenberg, der CASTOR fÃ¤hrt durch" id="image112" src="http://www.castor-blog.de/wp-content/uploads/2006/11/esso-tanke.thumbnail.jpg" /></a></p>
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		<title>PresseerklÃ¤rung zum zehnten Castortransport nach Gorleben</title>
		<link>http://www.castor-blog.de/2006/11/13/presseerklarung-zum-zehnten-castortransport-nach-gorleben/</link>
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		<pubDate>Mon, 13 Nov 2006 05:30:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans</dc:creator>
				<category><![CDATA[Polizei und Repression]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

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		<description><![CDATA[Deutlich mehr Menschen als im letzten Jahr haben mit fantasievollen Aktionen gegen den Castortransport demonstriert Sigmar Gabriel, lassen Sie die Finger von der Beendigung des Moratoriums in Gorleben! Ein weiterer Ausbau des â€žEndlagersâ€œ unter der falschen Flagge â€žErkundungâ€œ ist mit uns nicht zu machen! Seit Abschluss der ersten Standortuntersuchungen im Jahre 1982 warnen Geologen vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Deutlich mehr Menschen als im letzten Jahr haben mit fantasievollen Aktionen gegen den Castortransport demonstriert</p>
<p>Sigmar Gabriel, lassen Sie die Finger von der Beendigung des Moratoriums in Gorleben! Ein weiterer Ausbau des â€žEndlagersâ€œ unter der falschen Flagge â€žErkundungâ€œ ist mit uns nicht zu machen!</strong></p>
<p>Seit Abschluss der ersten Standortuntersuchungen im Jahre 1982 warnen Geologen vor einer Einlagerung hochradioaktiven AtommÃ¼lls im Gorlebener Salzstock. Auch gemessen an den von der Bundesanstalt fÃ¼r Geowissenschaften und Rohstoffe aufgestelltren Anforderungen an ein Endlager scheidet der Standort Gorleben aus. Zu diesem Ergebnis kommt zusÃ¤tzlich ein neu erstelltes Gutachten von Greenpeace. Das Deckgebirge ist unzureichend. Gorleben ist als Endlager ungeeignet. Alle Regierungen, ob Rot-GrÃ¼n oder Schwarz-Rot, sitzen das Problem aus Furcht vor Geldforderungen der Atomwirtschaft aus. Die AnkÃ¼ndigung, dass eine vergleichende und offene Endlagersuche stattfinden soll, ist Hinhaltetaktik.</p>
<p>Der â€žUmweltengelâ€œ Bundesumweltminister Gabriel, hat sich in der Bundestagsdebatte vom 19. 10. als â€žatompolitischer Beelzebubâ€œ geoutet. Zwar spricht er davon, eine â€žalternativeâ€œ Standortsuche einleiten zu wollen, gleichzeitig will er aber die Fertigstellung des Gorlebener Salzstocks zulassen.</p>
<p>Wir werden weiter entschlossen und fantasievoll fÃ¼r Druck auf der Strasse sorgen. Wir werden dafÃ¼r streiten, dass die in der Verfassung garantierten Grundrechte auf Versammlungsfreiheit und kÃ¶rperliche Unversehrtheit als hÃ¶chstes demokratisches Schutzgut gewÃ¤hrleistet bleiben.</p>
<p>Die Polizeileitung hat bei diesem Castortransport ihre eingesetzten Beamten in einigen Situationen nicht unter Kontrolle gehabt. So zerrten Zivilfahnder bei Quickborn einen Landwirt mit gezogener Waffe aus seinem VW-Bully und verletzten ihn und seinen 15jÃ¤hrigen Sohn mit Pfefferspray. In Metzingen suchte die Polizei stundenlang eine verlorene Pistole, die ihnen schlieÃŸlich aufmerksame Atomkraftgegner aushÃ¤ndigten. In beiden FÃ¤llen waren die Pressemitteilungen und Darstellungen der Polizei verfÃ¤lscht.</p>
<p>Die BevÃ¶lkerung, die sich jedes Jahr wieder diesem Ausnahmezustand aussetzen muÃŸ, die vielen Menschen, die ihr Grundrecht auf Versammlungsfreiheit zu Recht in Anspruch nehmen wollen, mÃ¼ssen sich darauf verlassen kÃ¶nnen, dass sie nicht auch noch durch unerfahrenene und nervÃ¶se junge Beamte gefÃ¤hrdet werden.</p>
<p><strong>Wer hÃ¤tte 1995 beim ersten Castor-Transport ins Wendland geahnt, dass es auch noch im zehnten Jahr nÃ¶tig sein wÃ¼rde, Ã¼ber 16.000 Polizisten zur Sicherung.reiner Kapitalinteressen der Atomindustrie einsetzen zu mÃ¼ssen. Das bestÃ¤rkt uns in unserem Erfolg. Immer wieder haben Gerichte polizeiliche MaÃŸnahmen im Nachhinein fÃ¼r rechtswidrig erklÃ¤rt. Trotz der auch juristischen Erfolge gegen PolizeiwillkÃ¼r und Versammlungsverbote werden diese von Jahr zu Jahr ausgeweitet. Diesem Atom- und Polizeistaat zeigen wir die Rote Karte!</strong><br />
BI Umweltschutz LÃ¼chow-Dannenberg e. V.</p>
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		<title>Aktuelles im CASTOR-Ticker</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Nov 2006 10:39:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

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		<description><![CDATA[Wegen der aktuellen Ereignisse kommen wir derzeit nicht dazu, hier weiterzubloggen. Die Ãœbersicht Ã¼ber den Stand der Dinge und der widerstÃ¤ndigen Aktionen kÃ¶nnt Ihr im Castor-Ticker auf http://www.castor.de/ticker/index.html nachlesen&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wegen der aktuellen Ereignisse kommen wir derzeit nicht dazu, hier weiterzubloggen.</p>
<p>Die Ãœbersicht Ã¼ber den Stand der Dinge und der widerstÃ¤ndigen Aktionen kÃ¶nnt Ihr im <a href="http://www.castor.de/ticker/index.html" target="_blank">Castor-Ticker</a> auf <a href="http://www.castor.de/ticker/index.html" target="_blank">http://www.castor.de/ticker/index.html</a> nachlesen&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Was Castorblockaden mit der Energiepolitik der G8 zu tun haben!</title>
		<link>http://www.castor-blog.de/2006/11/11/was-castorblockaden-mit-der-energiepolitik-der-g8-zu-tun-haben/</link>
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		<pubDate>Sat, 11 Nov 2006 13:23:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans</dc:creator>
				<category><![CDATA[Demo-Reden]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

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		<description><![CDATA[Rede von Mandy Rother auf der Gorleben-Demo am 11. 11. 2006 vor dem Zwischenlager Uns ging und geht es um weitaus mehr, als die Castor- Transporte zu verhindern. Der Atomstaat ist nur ein Ausdruck der HERRschenen VerhÃ¤ltnisse. Mit dieser Gesellschaftsordnung, die sich auf Konkurrenz-, Macht- und Profitstreben grÃ¼ndet und dabei tagtÃ¤glich Ã¼ber Leichen geht, kann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Rede von Mandy Rother auf der Gorleben-Demo am 11. 11. 2006 vor dem Zwischenlager</strong></p>
<p>Uns ging und geht es um weitaus mehr, als die Castor- Transporte zu verhindern. Der Atomstaat ist nur ein Ausdruck der HERRschenen VerhÃ¤ltnisse. Mit dieser Gesellschaftsordnung, die sich auf Konkurrenz-, Macht- und Profitstreben grÃ¼ndet und dabei tagtÃ¤glich Ã¼ber Leichen geht, kann es fÃ¼r uns keinen Frieden geben &#8211; selbst wenn es den MÃ¤chtigen eines Tages gefallen sollte alle Atomanlagen stillzulegen. Solange die Ausbeutung des Menschen, der natÃ¼rlichen Ressourcen, letztlich der Lebensgrundlagen durch den Menschen zur Grundlage der Existenz gemacht, Angst erzeugt und als Instrument der HERRschaft bewusst eingesetzt wird, solange wird sich fÃ¼r uns die Systemfrage stellen.</p>
<p>Deswegen kann sich dieÂ  Anti- AKW- Bewegung nicht allein darauf zurÃ¼ckziehen alternative Energien zu fordern.</p>
<p>1975 trafen sich die damals mÃ¤chtigsten westlichen LÃ¤nder der Welt auf Einladung Frankreichs wegen der sog. Ã–lkrise 1973 und haben gemÃ¼tlich vor dem Kamin gesessen und Ã¼berlegt wie sie sich ihren Zugriff auf Energiequellen, Rohstoffe und ihren freien Marktzugang weiterhin sichern kÃ¶nnen. Seitdem maÃŸen sie sich an die Energiepolitik fÃ¼r die ganze Welt zu bestimmen. Ihre Energiesicherheit heiÃŸt nicht die Energieversorgung fÃ¼r alle Menschen, sondern die Sicherung ihrer Herrschaft.</p>
<p>Der Aktionsplan von Russland dieses Jahr zur Energiesicherheit, meint nicht, dass alle Menschen Zugang zu Energie erhalten, sondern die G8 mÃ¶chten sich ihren Zugriff auf Ã–l, Gas, Kohle und Uran mÃ¶glichst gÃ¼nstig sichern und reden lediglich als Beigabe auch noch von Klimaschutz und Nachhaltigkeit.</p>
<p>Die internationale Energieagentur, die fÃ¼r die G8 immer wieder als Beratungsgremium fungiert, verÃ¶ffentlichte zu Beginn des Klimagipfels in Nairobi diese Woche ihre Forderung durch den Ausbau der Atomkraft die Treibhausgase zu senken und die Rohstoffknappheit zu bekÃ¤mpfen. Diese Argument sind der pure Hohn! Mit Atomkraft werden weder Treibhausgase gesenkt noch wird die Endlichkeit der Energierohstoffe beseitigt.</p>
<p>Atompolitik ist Energiepolitik! Unseren Widerstand gegen den Castor, das Atomprogramm und gegen die kapitalistische, ausbeuterische Energiepolitik der G8 werden wir nicht nur die nÃ¤chsten Tage hier im Wendland zum Ausdruck bringen, sondern auch vielfÃ¤ltig im Juni 2007 nach Heiligendamm tragen. Wir lassen den Castor weder in Ruhe fahren noch die G8 in Ruhe tagen. Rocken wir uns hier beim Castor warm und lassen es 2007 in Heiligendamm genauso bunt und phantasievoll krachen.</p>
<p>Es kann nur immer wieder heiÃŸen : Stillegung aller Atomanlagen und der herrschenden Klasse weltweit.<br />
Wir wÃ¼nschen allen schÃ¶ne erlebnisreiche und erfolgreiche Tage hier im Wendland &#8212; und wir sehen uns in Heiligendamm und beim BUKO 30 â€“Bundeskongress Internationalismus Ostern in Leipzig!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Probleme der Atomindustrie vergrÃ¶ÃŸern!</title>
		<link>http://www.castor-blog.de/2006/11/11/probleme-der-atomindustrie-vergrosern/</link>
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		<pubDate>Sat, 11 Nov 2006 13:18:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans</dc:creator>
				<category><![CDATA[Demo-Reden]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

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		<description><![CDATA[Rede von Ursula SchÃ¶nberger auf der Gorleben-Demo am 11. 11. 2006 Gorleben ist das Sinnbild der gescheiterten AtommÃ¼llpolitik in Deutschland. Jedes Jahr wieder rollt unter ungeheurem Polizeiaufwand der strahlende MÃ¼ll hier ins Zwischenlager. Der MÃ¼ll wird hin und her transportiert, die strahlende Fracht wird immer grÃ¶ÃŸer und kein einziges Problem wird damit gelÃ¶st. Wie unverantwortlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Rede von Ursula SchÃ¶nberger auf der Gorleben-Demo am 11. 11. 2006</strong></p>
<p>Gorleben ist das Sinnbild der gescheiterten AtommÃ¼llpolitik in Deutschland. Jedes Jahr wieder rollt unter ungeheurem Polizeiaufwand der strahlende MÃ¼ll hier ins Zwischenlager. Der MÃ¼ll wird hin und her transportiert, die strahlende Fracht wird immer grÃ¶ÃŸer und kein einziges Problem wird damit gelÃ¶st.</p>
<p>Wie unverantwortlich und wie verlogen die Atomlobby und die Politik mit den Problemen der Endlagerung umgegangen sind und umgehen, das erleben wir derzeit bei den beiden existierenden Endlagern ASSE II und Morsleben.</p>
<p>Zehn Jahre lang, von Mitte der sechziger Jahre bis Mitte der siebziger Jahre entsorgte die Atomindustrie ihren MÃ¼ll im alten Salzbergwerk ASSE II. 125.000 FÃ¤sser schwachaktiver MÃ¼ll und 1300 Gebinde mit mittelaktivem MÃ¼ll wurden dort abgekippt. 11,6 kg Plutonium lagern nach offiziellen Angaben in der ASSE II. NatÃ¼rlich war die ASSE laut offiziellen Angaben immer sicher, noch vor einigen Jahren wurde uns dort erklÃ¤rt, man verstÃ¼nde gar nicht, warum die ASSE stillegelegt werden wÃ¼rde. Doch seit etwa 15 Jahren tritt Wasser zu. Ich bin letztes Jahr in die ASSE eingefahren. Bis dahin hatte ich mit dem Wort â€žLaugenzutrittâ€œ immer das Bild verbunden, das es da von der Decke herunter tropft. Doch das tropft nicht, das rauscht! Ihr mÃ¼sst Euch das so vorstellen, als ob ihr Zuhause den Wasserhahn voll aufdreht, so rauscht in der ASSE das Wasser aus dem Gebirge in ein Auffangbecken. Heute stellt sich der Betreiber Ã¶ffentlich hin und sagt: â€žDer SalzlÃ¶sungszutritt stelle ein nicht kalkulierbares Risiko fÃ¼r die Sicherheit der Schachtanlage ASSE dar.â€œ Ãœber dreiÃŸig Jahre haben sie uns erklÃ¤rt, die ASSE sei sicher, heute sagen sie, es bleibt keine Zeit fÃ¼r ein ordentliches SchlieÃŸungsverfahren, da die ASSE jederzeit absaufen kann. So geht es nicht! Die Asse wurde betrieben ohne atomrechtliche Genehmigung. Wir fordern jetzt wenigstens ein atomrechtliches Genehmigungsverfahren fÃ¼r die Stilllegung der Asse durchzufÃ¼hren! Das darf doch nichtÂ  sein, dass ein real existierendes AtommÃ¼lllager ohne atomrechtliches Verfahren mit Ã–ffentlichkeitsbeteiligung zu einem Endlager gemacht wird. Und wir fordern eine Untersuchung, welche LÃ¶sung mit weniger Gefahren verbunden ist. Das VerfÃ¼llen der Asse oder das Herausholen des MÃ¼lls.</p>
<p>Auch in Morsleben wird seit Jahren mit dem Verweis auf Gefahr in Verzug ohne atomrechtliches Verfahren verfÃ¼llt. Nun mag man denken, Morsleben sei eben eine Altlast aus der DDR. Das ist Morsleben auch. Aber es ist auch ein Beispiel dafÃ¼r, wie skrupellos der Westen nach der Wende damit umgegangen ist. Das Lager war da, warum nicht gleich den WestmÃ¼ll hinterher kippen? -Â  billig warâ€™s auch noch. Das ging so lange, bis 1998 die Einlagerung gerichtlich gestoppt wurde. Und so lagert heute mehr MÃ¼ll aus dem Westen in Morsleben, als aus dem Osten.</p>
<p>Die Langzeitsicherheit von Asse und Morsleben dauerte etwa 30 Jahre â€“ wie lange wÃ¼rde die Langzeitsicherheit von Konrad und Gorleben dauern? Wir wissen es nicht, aber wir haben eines gelernt: Das Oberverwaltungsgericht LÃ¼neburg ist der Meinung, wir haben kein Recht auf eine Langzeitsicherheit. Im Konrad-Verfahren in der ersten Instanz hat der Atomsenat in LÃ¼neburg entschieden: es gibt kein Recht auf â€žNachweltschutzâ€œ. Wir haben kein Recht, den Langzeitsicherheitsnachweis gerichtlich Ã¼berprÃ¼fen zu lassen. Es gibt kein Recht auf Nachweltschutz â€“ das heiÃŸt: nach uns die Sintflut! Das Urteil vom 8. MÃ¤rz diesen Jahres zu KONRAD ist ein Skandalurteil. Den Kommunen wurde gleich jegliches Recht, gegen ein Endlager zu klagen abgesprochen. Bei jeder popligen UmgehungsstraÃŸe haben laut diesem Urteil BÃ¼rgerinnen und Kommunen mehr Rechte als bei einem AtommÃ¼llendlager. Und um noch eines oben drauf zu setzen, hat sich der Richter gleich noch angemaÃŸt, keine Revision vor dem Bundesverwaltungsgericht zuzulassen. Da glaubt so ein Richter aus LÃ¼neburg, er kÃ¶nne Atomrechtsgeschichte schreiben ohne dies hÃ¶chstrichterlich Ã¼berprÃ¼fen zu lassen. Das kÃ¶nnen wir nicht zulassen. SchlieÃŸlich handelt es sich auch um ein wegweisendes Urteil fÃ¼r alle anderen Endlagerverfahren. Wir haben Nichtzulassungsbeschwerde beim Bundesverwaltungsgericht eingelegt. Wir wissen nicht, ob das Gericht die Revision zulassen wird. Aber wir hoffen, egal wie das ausgeht, auf Eure UnterstÃ¼tzung in unserem gerichtlichen und auÃŸergerichtlichen Kampf gegen ein Endlager Schacht KONRAD!</p>
<p>Wir haben in den siebziger und achtziger Jahren immer gesagt, Ã¼ber den AtommÃ¼ll reden wir erst wenn alle Atomkraftwerke abgeschaltet sind. Ende der neunziger Jahre haben wir dann doch begonnen, uns an den GesprÃ¤chenÂ  des Bundesumweltministeriums und des Arbeitskreis Endlagersuche zu beteiligen. Die Endlagersuche sollte auf eine ganz neue Basis gestellt werden, hieÃŸ es. Erstmals in der Geschichte der Atomenergienutzung sollte nach einem wissenschaftlich nachprÃ¼fbaren Kriterienkatalog und unter tatsÃ¤chlicher Mitbestimmung der betroffenen BevÃ¶lkerung der bestmÃ¶gliche Standort gesucht werden. Doch das waren Vorstellungen von gut meinenden Wissenschaftlern, mit der tatsÃ¤chlichen Politik hatte das wenig zu tun. Mitten in diesen Diskussionsprozess platzte die Genehmigung von Schacht KONRAD. KÃ¼rzlich hat Gabriel im Bundestag eine Aufhebung des Moratoriums in Gorleben ins GesprÃ¤ch gebracht. Und von der groÃŸartigen Beteiligung der BevÃ¶lkerung ist auch keine Rede mehr<br />
.<br />
Stattdessen stehen wir vor massiven Versuchen, eine internationale Renaissance der AtomenergienutzungÂ  herbeizufÃ¼hren. Und hier in Deutschland droht uns eine weitere VerlÃ¤ngerung der eh schon unertrÃ¤glich langen Laufzeiten der AKWs. Da werden die groÃŸen Energiekonzerne plÃ¶tzlich zu guten KlimaschÃ¼tzern. Das ist zynisch und verlogen. Die gleichen Konzerne, die die Atomkraftwerke weiter laufen lassen wollen, die gleichen Konzerne setzen auf Kohlekraftwerke und die gleichen Konzerne wollen den Ausbau erneuerbarer Energien verhindern. Die interessiert nicht das Klima, die interessiert allein ihr Gewinn und die Rendite ihrer AktionÃ¤re.</p>
<p>Und wenn das Problem des AtommÃ¼lls zumindest â€žscheinbarâ€œ gelÃ¶st wird, indem Endlager zur VerfÃ¼gung stehen, dann ist wieder ein Hindernis beseitigt fÃ¼r den Weiterbetrieb der Atomkraftwerke. Deshalb, gilt heute mehr denn je: Ãœber die Frage â€“ wohin mit dem AtommÃ¼ll der Atomindustrie, der sich an den AKWs stapelt, da gibt es keine GesprÃ¤che mit uns und da gibt es keinen Konsens mit uns! <em><strong>Wir sind doch nicht dazu da, die Probleme der Atomindustrie zu lÃ¶sen. Nein, wir sind dazu da, die Probleme der Atomindustrie zu vergrÃ¶ÃŸern!</strong></em> Und das tun wir gerne! Und das tun wir in den nÃ¤chsten Tagen wie immer mit viel Mut und viel Phantasie!</p>
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		<title>Atomausstieg selber machen!</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Nov 2006 13:14:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans</dc:creator>
				<category><![CDATA[Demo-Reden]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

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		<description><![CDATA[Rede von Jochen Stay, X-tausendmal quer, auf der Demo am 11. 11. 2006 vor dem Zwischenlager Gorleben Liebe Freundinnen und Freunde 30 Jahre Streit um Gorleben, der zehnte Castor-Transport rollt. Viel ist in diesen Jahren geschehen. Wir haben Bundeskanzler und Umweltminister kommen und gehen sehen, haben Innenminister und Polizeichefs kommen und gehen sehen. Viele von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Rede von Jochen Stay, X-tausendmal quer, auf der Demo am 11. 11. 2006 vor dem Zwischenlager Gorleben</strong></p>
<p>Liebe Freundinnen und Freunde<br />
30 Jahre Streit um Gorleben, der zehnte Castor-Transport rollt. Viel ist in diesen Jahren geschehen. Wir haben Bundeskanzler und Umweltminister kommen und gehen sehen, haben Innenminister und Polizeichefs kommen und gehen sehen. Viele von Ihnen sind lÃ¤ngst Geschichte. Aber wir, wir sind immer noch da.<br />
Wir brauchen einen langen Atem, denn der Streit um Gorleben und die Atomkraft ist noch lange nicht zu Ende. Aber das ist es ja gerade, was uns auszeichnet: Es ist wie bei einem guten Boxer: Wir haben NehmerqualitÃ¤ten, wir sind standhaft, uns haut so schnell nichts um. Ob Merkel oder Glos, SchÃ¼nemann oder NiehÃ¶rster. Ihr kriegt uns nicht klein!<br />
Manchmal, das kennen wir, werden Politiker altersweise, nachdem sie aus ihren Ã„mtern ausgeschieden sind. Klaus TÃ¶pfer, der uns 1994 als Umweltminister den ersten Castor bringen wollte und damit gescheitert ist, plÃ¤diert heute fÃ¼r den Atomausstieg.<br />
Der frÃ¼here niedersÃ¤chsische Innenminister Gerhard Glogowski (SPD) hat gestern die Castor-Proteste im Wendland verteidigt. Friedliche Sitzblockaden gegen den AtommÃ¼ll-Transport nach Gorleben seien &#8220;bÃ¼rgerschaftliches Engagement&#8221;.<br />
Und Reinhard BÃ¼tikofer, der Vorsitzende jener Partei, die uns noch 2001 vom Demonstrieren gegen den Castor abgeraten hat, weil sie da gerade in der Regierung war, jener Partei, die es nicht geschafft hat, das Endlagerprojekt Gorleben zu kippen, jener Partei, die viel vom Atomausstieg geredet aber kaum etwas erreicht hat, dieser Reinhard BÃ¼tikofer wird morgen Abend im Wendland eintreffen und will sich trotz Versammlungsverbot an den Blockadeaktionen beteiligen.<br />
Die Anti-Atom-Bewegung und die GrÃ¼nen â€“ keine einfache Geschichte. Aber ich sage: BÃ¼tikofer ist mir willkommen, denn er zeigt mit seiner Anwesenheit, dass er eines begriffen hat: Wenn es in der langen Geschichte des Streits um die Atomkraft Erfolge gab, dann wurden sie auf der StraÃŸe erkÃ¤mpft, nicht im Parlament oder der Regierung. Und BÃ¼tikofer zeigt mit seiner Bereitschaft, trotz Verbot auf die Castor-Strecke zu gehen, dass auch er verstanden hat, dass wir uns die Versammlungsfreiheit nehmen mÃ¼ssen, wenn sie uns verweigert wird. Das ist ja im Ãœbrigen gute wendlÃ¤ndische Tradition, dass sich an dieses Versammlungsverbot niemand hÃ¤lt.<br />
MÃ¼ssten wir mit BÃ¼tikofer Ã¼ber den so genannten Atomkonsens diskutieren, wÃ¼rden wir uns wahrscheinlich heftig in die Haare kriegen. Aber der Atomkonsens ist Geschichte, spÃ¤testens seit dem RWE-Antrag auf LaufzeitverlÃ¤ngerung fÃ¼r den Gammelreaktor Biblis. Die Stromkonzerne haben sich festgelegt: Der seit sieben Jahren angekÃ¼ndigte aber bisher nicht vollzogene Ausstieg soll gar nicht stattfinden. Kein Reaktor soll vom Netz.<br />
Die AntrÃ¤ge auf LaufzeitverlÃ¤ngerung fÃ¼r die Ã¤ltesten Atomkraftwerke sind eine Kampfansage. Wir antworten heute an die Adresse der Stromkonzerne: Wir nehmen die Aufforderung zum Tanz an. Der Streit um die Atomenergie beginnt von neuem.<br />
Seit gut zwei Jahren sind wir einer groÃŸen politischen Offensive der Atomlobby ausgesetzt. Da wird wahrheitswidrig behauptet, Atomkraft sei der Klimaretter. Da wird versucht, die weltweite Renaissance der Atomenergie herbeizureden. Da heiÃŸt es, wer sich gegen den Betrieb der Reaktoren wendet, tÃ¤te dies aus ideologischen GrÃ¼nden.<br />
Anfang des Jahres sah es so aus, als wÃ¼rde diese Strategie greifen. Die Ã¶ffentliche Meinung schien langsam zu kippen. Doch dann stÃ¼rzte dieses schÃ¶ne PR-GebÃ¤ude Schritt fÃ¼r Schritt in sich zusammen.<br />
Zuerst kam im April der 20. Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe, der vielen Menschen noch einmal vor Augen fÃ¼hrte, was jeden Tag in jedem Atomkraftwerk auf dieser Erde passieren kann.<br />
Dann kam im Juli die BestÃ¤tigung: Das schwedische AKW Forsmark war nur noch sieben Minuten davon entfernt, eine traurige BerÃ¼hmtheit wie Tschernobyl zu erlangen &#8211; sieben Minuten bis zum Super-GAU.<br />
Im August dann die Erkenntnis: Das Atomkraftwerk BrunsbÃ¼ttel an der Unterelbe hat ein noch schlechteres NotkÃ¼hlsystem als Forsmark. Dabei hatte Vattenfall, der Konzern, der diese beiden Atommeiler betreibt, voreilig erklÃ¤rt, so etwas wie in Schweden wÃ¤re hier unmÃ¶glich, weil es hier andere Technik gibt.<br />
Das ist so Ã¤hnlich, als wÃ¼rde meines Nachbarn Haus abbrennen, weil er seinen Elektroherd nicht abgeschaltet hat und ich wÃ¼rde behaupten, mein Haus kÃ¶nne nicht abbrennen, weil ich mit Gas koche.<br />
Ihr Herren von Vattenfall: FÃ¼r wie bescheuert haltet Ihr die Menschen in diesem Land eigentlich? Ihr verdient Euch gerade an den Ã¤ltesten AKW wie BrunsbÃ¼ttel eine goldene Nase, seid nicht in der Lage, ein sicheres NotkÃ¼hlsystem einzubauen und wollt nun auch noch die Laufzeit verlÃ¤ngern. Wir sagen: So nicht! BrunsbÃ¼ttel und alle anderen Reaktoren mÃ¼ssen vom Netz und zwar sofort.<br />
Die anderen Stromkonzerne sind nicht besser. Ãœberall geht es um Profit auf Kosten der Sicherheit.<br />
Ich fordere, auf Stromrechnungen die gleichen Warnhinweise wie auf den Zigarettenpackungen abzudrucken. Da mÃ¼sste dann stehen:</p>
<p><em><br />
Vattenfall kann tÃ¶dlich sein.<br />
RWE fÃ¼gt Ihnen und den Menschen in Ihrer Umgebung erheblichen Schaden zu.<br />
Energie Baden-WÃ¼rttemberg verursacht Krebs.<br />
E.on in der Schwangerschaft schadet ihrem Kind.<br />
Yello-Strom kann zu einem langsamen und schmerzhaften Tod fÃ¼hren.</em><br />
Ich wiederhole den Appell, den Ihr in diesen Tagen immer wieder hÃ¶rt: Kauft keinen Atomstrom mehr! Boykottiert die groÃŸen vier! Macht mit bei der besten und effektivsten Unterschriftensammlung, die es je gegen Atomkraft gab: Der Sammlung von Unterschriften auf StromvertrÃ¤gen der Ã–kostromer. Lasst uns die Macht der Verbraucherinnen und Verbraucher gegen die Konzerne richten. Der Boykott-Aufruf der groÃŸen UmweltverbÃ¤nde hat die Ãœberschrift â€žAtomausstieg selber machenâ€œ. Es kostet Euch nur fÃ¼nf Minuten und nicht viel Geld.<br />
â€žAtomausstieg selber machenâ€œ muss natÃ¼rlich weiter gehen als nur den Strom zu wechseln. Deshalb sind wir hier in Gorleben, deshalb stellen wir uns quer, wenn der Castor kommt, hartnÃ¤ckig und ungehorsam, gewaltfrei und mit einem LÃ¤cheln auf den Lippen.<br />
Wir sind vorbereitet auf KÃ¤lte und NÃ¤sse und unfreundliche Polizei. Wir sagen der Polizei: Von uns habt Ihr nichts zu befÃ¼rchten. Wenn Ihr wissen wollt, woher Euch Gefahr droht, dann schaut hinter Euch, dorthin, wo der strahlende AtommÃ¼ll rollt und gelagert wird.<br />
Die PolizeifÃ¼hrung sprach gestern von aggressiver Stimmung und Gewalttaten und fand das alles sehr bedenklich. Ich sehe es umgekehrt. Es ist eine groÃŸartige Leistung der BÃ¼rgerinnen und BÃ¼rger in LÃ¼chow-Dannenberg, dass sich die Wut darÃ¼ber, von der Politik im Stich gelassen und nur noch als polizeiliches Problem wahrgenommen zu werden, nicht Ã¶fter in Aggressionen Bahn bricht. Meine Hochachtung den vielen Menschen im Wendland, die trotz schlimmer Erfahrungen mit der Polizei immer wieder Ruhe und Besonnenheit, aber auch Entschlossenheit bewahren.<br />
Besonnen und entschlossen wollen wir morgen, am Tag X, auf die Strecke gehen, auf Schiene und StraÃŸe. Tag X an einem Sonntag, das gab es noch nie. Viele Menschen haben Zeit.<br />
X-tausendmal quer und WiderSetzen planen seit Wochen eine groÃŸe gewaltfreie Sitzblockade auf der StraÃŸe vor dem Verladekran in Dannenberg. WiderSetzen und X-tausendmal quer kÃ¼ndigen offen an, was wo passieren wird. Deshalb sind die von der PolizeifÃ¼hrung geÃ¤uÃŸerten BefÃ¼rchtungen haltlos, am Kran kÃ¤me es zu Ausschreitungen oder zur UnterhÃ¶hlung von StraÃŸen.<br />
Ich habe nichts gegen Sabotage an der Castor-Strecke, wenn sie niemanden gefÃ¤hrdet. Solche Aktionen werden vielleicht ganz woanders stattfinden, aber mit Sicherheit nicht bei X-tausendmal quer und WiderSetzen. Dort gibt es schlicht und einfach eine gewaltfreie Sitzblockade. Wir werden die StraÃŸe nicht freiwillig verlassen, wollen aber keine Eskalation.<br />
Den Erfolg unserer Aktion messen wir nicht daran, wie lange wir den Castor aufhalten. Wir wollen ein politisches Zeichen setzen, keinen sportlichen Wettkampf gewinnen.<br />
Gelingen kann dieses politische Zeichen nur, wenn wir viele sind. Und zwar nicht erst, wenn der Castorzug in Dannenberg ist, sondern bereits dann, und das ist ganz wichtig, wenn er LÃ¼neburg erreicht hat.<br />
Ich zitiere noch einmal Gerhard Glogowski. Und bitte hÃ¶rt genau zu. Der hat gestern gesagt, bei den Sitzblockaden gegen den Castor haben BÃ¼rger sehr engagiert ihr Recht vertreten, das sie zweifellos haben. Na dann berufen wir uns doch morgen auf den ollen Glogowski. Wo er Recht hat, da hat er Recht.<br />
Es ist eigentlich nicht erlaubt, Ã¶ffentlich zu Blockadeaktionen aufzurufen. Aber manchmal ist es nÃ¶tig, Klartext zu sprechen: Alle unter Euch, die sich vorstellen kÃ¶nnen, an einer Sitzblockade teilzunehmen, fordere ich hier und heute Ã¶ffentlich auf: Kommt Morgen rechtzeitig nach Dannenberg und setzt Euch mit uns auf die Transportstrecke!</p>
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		<title>&#8220;Ihr zeigt Charakter, der Staat zeigt wieder einmal StÃ¤rke und HÃ¤rte&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Nov 2006 22:34:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans</dc:creator>
				<category><![CDATA[Demo-Reden]]></category>
		<category><![CDATA[Demos & Kundgebungen]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

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		<description><![CDATA[Marianne Fritzen, Ã¼ber 80jÃ¤hriges &#8220;Urgestein&#8221; des wendlÃ¤ndischen Widerstands, hat heute auf der Kundgebung &#8220;Nu geit dat los&#8221; am Dannenberger Verladekran eine Rede nicht nur an die Demonstranten, sondern auch an die Polizei gerichtet. Wir dokumentieren hier ihren Beitrag: Guten Abend liebe Freundinnen und Freunde! Nu geit dat los! Wieder einmal und das seit 30 Jahren. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Marianne Fritzen, Ã¼ber 80jÃ¤hriges &#8220;Urgestein&#8221; des wendlÃ¤ndischen Widerstands, hat heute auf der Kundgebung &#8220;Nu geit dat los&#8221; am Dannenberger Verladekran eine Rede nicht nur an die Demonstranten, sondern auch an die Polizei gerichtet. Wir dokumentieren hier ihren Beitrag:</strong></p>
<p>Guten Abend liebe Freundinnen und Freunde!</p>
<p>Nu geit dat los! Wieder einmal und das seit 30 Jahren. Was kÃ¶nnen wir da noch viel sagen? Unsere GrÃ¼nde, unsere Argumente sind die gleichen geblieben.</p>
<p>Seit 30 Jahren gehen die Menschen hier auf die Strassen,<br />
seit 30 Jahren versuchen wir uns gegen die atomare Verseuchung zu wehren,<br />
seit 30 Jahren haben wir immer wieder bewiesen, dass wir mit kreativen, kÃ¼nstlerischen, passiven aber auch effektiven Widerstandsformen Wirtschaft und Politik die Stirn bieten kÃ¶nnen.</p>
<p>Wenn wir uns den Terminplan fÃ¼r die Castor-Tage 2006 anschauen, dann wissen wir, dass wir zu viel fÃ¤hig sind.</p>
<p>Und noch zu viel mehr, als der Terminplan fassen kann.</p>
<p>Ja: und warum tun wir dies? Antwort: Weil wir nicht anders kÃ¶nnen. Zu viel steht auf dem Spiel, fÃ¼r uns, fÃ¼r unsere Nachkommen, fÃ¼r unsere Welt&#8230;</p>
<p>Ihr, die ihr dasteht, ihr wisst, warum ihr nicht in der warmen Stube sitzen bleibt.</p>
<p>Ihr zeigt Charakter, der Staat zeigt wieder einmal StÃ¤rke und HÃ¤rte,<br />
Und deswegen mÃ¶chte ich diese Gelegenheit nutzen, und ein paar Worte an die Polizistinnen und Polizisten richten.</p>
<p>Liebe Beamtinnen und Beamte, die ihr hier Euren Dienst glaubt machen zu mÃ¼ssen: Vor Euch stehen weder Chaoten, noch Kriminelle.</p>
<p>Wir sind kein &#8220;unappetitliches Volk&#8221; wie ehemals Herr Kanter glaubte, uns nennen zu mÃ¼ssen. Inzwischen kann er Ã¼ber seine eigenen Schandtaten nachdenken.</p>
<p>Wir sind ehrbare BÃ¼rger dieses Landes: Vor Euch stehen Kinder, Jugendliche, MÃ¼tter und VÃ¤ter, Hausfrauen, Bauem, Handwerker, Lehrer, Ã„rzte,<br />
AnwÃ¤lte, Wissenschaftler &#8211; vielleicht auch Kollegen von Ihnen.</p>
<p>Auch an Euch liegt es &#8211; wie wir diese kommenden Tage Ã¼berstehen.</p>
<p>&#8220;Die Polizei &#8211; Dein Freund und Helfer&#8221; mÃ¼sste auch in dieser vor uns liegenden Zeit noch gelten</p>
<p>Lasst Euch nicht zum BÃ¼ttel der Industrie machen, auch nicht unbedingt zum BÃ¼ttel der Politik: Wenn Ihr nicht mehr gebraucht werdet, wird man auch Euch &#8211; vielleicht noch mit einem bedauernden Achselzucken &#8211; in die Arbeitslosigkeit schicken.</p>
<p>GebetmÃ¼hlenartig wird von der Politik betont, dass Deutschland &#8220;vÃ¶lkerechtlich&#8221; gebunden ist, den AtommÃ¼ll aus Frankreich zurÃ¼ckzunehmen.</p>
<p>Ich bin vorsichtig: Ich sage nicht, das ist eine LÃ¼ge, ich sage aber, das ist Betrug. Der Vertrag zwischen den deutschen Stromerzeugem und der franzÃ¶sischen Cogema ist ein Vertrag zwischen Energieriesen, zwar auf hoheitlichem Papier aber von Botschaftern unterzeichnet. Diesen Vertrag kÃ¶nnte die Politik â€“ auf dem Verhandlungswege â€“ Ã¤ndern.</p>
<p>Ich kann auch nicht einsehen, und habe es in 30 Jahren nicht gelernt â€“ warum unser Recht auf Unversehrtheit des Lebens und der Person â€“ niedriger einzustufen ist, als das Recht der Atommafia uns ihren MÃ¼ll vor die FÃ¼ÃŸÃ© zu kippen.</p>
<p>Liebe Freundinnen und Freunde, passt gut auf Euche auf in den nÃ¤chsten Tagen, und</p>
<p>Verehrte Polizistinnen und Polizisten, vergesst nicht, Euch stehen Menschen gegenÃ¼ber, die auch fÃ¼r Euer Leben und Eure Zukunft kÃ¤mpfen.<br />
<a title="marianne_fritzen11.jpg" class="imagelink" href="http://www.castor-blog.de/wp-content/uploads/2006/11/marianne_fritzen11.jpg" rel="lightbox"><img alt="marianne_fritzen11.jpg" id="image107" src="http://www.castor-blog.de/wp-content/uploads/2006/11/marianne_fritzen11.thumbnail.jpg" /></a></p>
<p><a title="Marianne Fritzen "Nu geit dat los", Redebeitrag auf der Kundgebung am 10. 11. 2006 am Verladekran" class="imagelink" href="http://www.castor-blog.de/wp-content/uploads/2006/11/marianne_fritzen1.jpg" /><a title="Marianne Fritzen "Nu geit dat los", Redebeitrag auf der Kundgebung am 10. 11. 2006 am Verladekran" class="imagelink" href="http://www.castor-blog.de/wp-content/uploads/2006/11/marianne_fritzen1.jpg" rel="lightbox"><img alt="Marianne Fritzen "Nu geit dat los", Redebeitrag auf der Kundgebung am 10. 11. 2006 am Verladekran" id="image106" src="http://www.castor-blog.de/wp-content/uploads/2006/11/marianne_fritzen1.thumbnail.jpg" /></a></p>
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		</item>
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		<title>Ein ganz normaler Tag?</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Nov 2006 22:23:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Randbild</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktionen]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei und Repression]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Polizei behindert Demonstranten auf dem Weg zu einer genehmigten Veranstaltung &#038; sie verbreitet Meldungen, die darauf schliessen lassen, dass entweder die Wahrnehmung verschoben ist oder andere einfach besser sehen. HieÃŸ es von der Polizei heute, dass Polizisten vergangene Nacht angegriffen worden seien, so sieht die Darstellung der BÃ¼rgerinitiative zu dem Vorfall so aus: &#8220;Gestern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Polizei behindert Demonstranten auf dem Weg zu einer genehmigten Veranstaltung &#038; sie verbreitet Meldungen, die darauf schliessen lassen, dass entweder die Wahrnehmung verschoben ist oder andere einfach besser sehen.</p>
<p>HieÃŸ es von der Polizei heute, dass Polizisten vergangene Nacht angegriffen worden seien, so sieht die Darstellung der BÃ¼rgerinitiative zu dem Vorfall so aus: &#8220;Gestern Nacht wurde ein Familienvater auf dem RÃ¼ckweg von einem Laternenumzug mit seinem 15 jÃ¤hrigen Sohn von Zivilpolizisten Ã¼berfallen. Beim Einsteigen in sein Auto rissen sie die TÃ¼ren auf, brÃ¼llten â€žAussteigenâ€œ und bedrohten ihn mit gezogener Waffe. Als Polizisten wiesen sie sich nicht aus. Der Betroffene rief um Hilfe&#8230; &#8220;. Hilfe kam offenbar von Teilnehmern des zu Ende gegangenen Laternenumzugs, woraufhin die Beamten Pfefferspray einsetzten und deren Zivilwagen beschÃ¤digt wurden.</p>
<p>Anlass des Vorfalles war ein Betongewicht auf der LadeflÃ¤che des Autos. Dieses ist zum Beschweren einer landwirtschaftlichen Zugmaschine notwendig. Der Betroffene ist Landwirt.</p>
<p>WÃ¤hrend die Polizei bei der SchÃ¼lerdemo am Vormittag in LÃ¼chow durch Abwesenheit glÃ¤nzte -was dazu fÃ¼hrte, dass sich der Auto- und LKW-Verkehr ungehindert in der Demo verfuhr- kÃ¼mmerten sich die Staatsbeamten um die abendliche Kundgebung in Dannenberg besser. Die genehmigte Veranstaltung wurde so weitrÃ¤umig abgesperrt, dass es fÃ¼r viele aufwÃ¤ndig wurde, den Ort des Geschehens Ã¼berhaupt rechtzeitig zu erreichen.</p>
<p>Und sonst? Sonst haben Castorgegner im GÃ¶hrdewald am Gleis Katz und Maus mit der Polizei gespielt. Und am Abend blockierten 25 Traktoren die Kreuzung der Bundestrasse 191 bei Pudripp</p>
<p>Foto: <a href="http://www.randbild.de/">http://www.randbild.de/</a></p>
<p>Und hier gibts eine kleine Foto-Widerstandsgeschichte: <a title="i.traxx.net" href="http://www.i-traxx.net/reportagen/gorleben">http://www.i-traxx.net/reportagen/gorleben</a></p>
<p>Â <a class="imagelink" title="Treckblockade in Pudripp" href="http://www.castor-blog.de/wp-content/uploads/2006/11/9253.JPG" rel="lightbox"><img id="image102" height="90" alt="Treckblockade in Pudripp" src="http://www.castor-blog.de/wp-content/uploads/2006/11/9253.thumbnail.JPG" /></a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Rede der 17jÃ¤hrigen Anna auf der SchÃ¼lerInnendemo</title>
		<link>http://www.castor-blog.de/2006/11/11/rede-der-17jahrigen-anna-auf-der-schulerinnendemo/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Nov 2006 22:23:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans</dc:creator>
				<category><![CDATA[Demo-Reden]]></category>
		<category><![CDATA[Demos & Kundgebungen]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf der &#8220;SchÃ¼lerdemo &#8217;06&#8243; bzw. &#8220;Demo gegen das Verbot der SchÃ¼lerdemo&#8221; am Freitagvormittag in LÃ¼chow hielt Anna vor dem LÃ¼chower Kreishaus eine Rede, die wir hier dokumentieren: Diesem System keinen Mann und keinen Pfennig!! Diesen Satz verwendete Karl Liebknecht, der Mann, welcher 1919 ermordet wurde, weil er der Regierung zu weit &#8220;links&#8221; stand. Sollen wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Auf der &#8220;SchÃ¼lerdemo &#8217;06&#8243; bzw. &#8220;Demo gegen das Verbot der SchÃ¼lerdemo&#8221; am Freitagvormittag in LÃ¼chow hielt Anna vor dem LÃ¼chower Kreishaus eine Rede, die wir hier dokumentieren:</strong></p>
<p>Diesem System keinen Mann und keinen Pfennig!!<br />
Diesen Satz verwendete Karl Liebknecht, der Mann, welcher 1919 ermordet wurde, weil er der Regierung zu weit &#8220;links&#8221; stand.</p>
<p>Sollen wir einem System, welches uns das Demonstrieren riicht erlaubt oder andere unserer Rechte einschrÃ¤nkt, spÃ¤ter Steuern bezahlen??</p>
<p>Wir, die SchÃ¼ler, WÃ¤hler und Steuerzahler von morgen, wollen unser Recht, auf Meinungsfreiheit und ganz besonders das der Versammlungsfreiheit immer und Ã¼berall wahrnehmen dÃ¼rfen.</p>
<p>Nicht zu irgendwelchen Zeiten, die uns von oben aufgedrÃ¼ckt werden, weil wir SchÃ¼ler und SchÃ¼lerinnen sind und zur Schule mÃ¼ssen. Nein, wir wollen demonstrieren, wann es uns passt, denn schlieÃŸlich wollen wir mÃ¶glichst lange demonstrieren und so unsere Rechte durchsetzten, um damit unser Recht auf ein gesundes und langes Leben bewilligt zu bekommen.</p>
<p>Was sind schon ein paar Eier auf dem Kopf und an der Uniform gegen ein strahlenverseuchtes Leben mit Krebs? JÃ¤hrlich sterben tausende Menschen an Krebs, aber ist schon ein Polizist gestorben, weil man mit Eiern nach ihm warf, oder sind schon SchÃ¼ler gestorben, weil sie nicht zur Schule gingen? .</p>
<p>Wir gehen auch wieder zur Schule, wenn die Regierung uns versichert, dass sie kein Atomstaat mehr ist, d.h. dass sie das Leben ihrer Einwohner nicht weiter gefÃ¤hrdet.<br />
Wir wehren uns, denn wir sind das Volk, wir wollen uns unser Leben nicht vorschreiben lassen,wir wollen leben, wie es uns passt!</p>
<p>Und wenn es uns nicht passt, wie der Staat mit unserem Leben leichtfertig spielt, nur um Profit zu machen, dann starten wir eine Revolution. Denn die Revolution ist die Notwehr des Volkes, das in seinen heiligsten Rechten gekrÃ¤nkt ist.</p>
<p>Ich finde wir sollten weiter &#8220;links stehen&#8221;, uns von der Regierung nicht einschÃ¼chtern lassen, denn wir haben viel Macht. Wie viel Macht wir haben, sieht man alljÃ¤hrlich hier, im Wendland, denn 16.000 Polizisten fÃ¼r 4.000 Demonstranten, zeigt doch, dass wir eigentlich die StÃ¤rkeren sind, weil wir im Recht sind. Denn wer einem Demonstranten 4 Polizisten zuteilt, hat Angst.</p>
<p>Also mich bekommt dieser Staat nicht, und auch nicht mein Geld, jedenfalls nicht freiwillig, denn ich bin nicht bereit die Verletzung von Rechten auch noch zu unterstÃ¼tzen! Also Leute, diesem System keinen Mann und keinen Pfennig!</p>
<p><a title="anna1.jpg" class="imagelink" href="http://www.castor-blog.de/wp-content/uploads/2006/11/anna1.jpg" rel="lightbox"><img alt="anna1.jpg" id="image108" src="http://www.castor-blog.de/wp-content/uploads/2006/11/anna1.thumbnail.jpg" /></a></p>
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