Die Polizei behindert Demonstranten auf dem Weg zu einer genehmigten Veranstaltung & sie verbreitet Meldungen, die darauf schliessen lassen, dass entweder die Wahrnehmung verschoben ist oder andere einfach besser sehen.
Hieß es von der Polizei heute, dass Polizisten vergangene Nacht angegriffen worden seien, so sieht die Darstellung der Bürgerinitiative zu dem Vorfall so aus: “Gestern Nacht wurde ein Familienvater auf dem Rückweg von einem Laternenumzug mit seinem 15 jährigen Sohn von Zivilpolizisten überfallen. Beim Einsteigen in sein Auto rissen sie die Türen auf, brüllten „Aussteigen“ und bedrohten ihn mit gezogener Waffe. Als Polizisten wiesen sie sich nicht aus. Der Betroffene rief um Hilfe… “. Hilfe kam offenbar von Teilnehmern des zu Ende gegangenen Laternenumzugs, woraufhin die Beamten Pfefferspray einsetzten und deren Zivilwagen beschädigt wurden.
Anlass des Vorfalles war ein Betongewicht auf der Ladefläche des Autos. Dieses ist zum Beschweren einer landwirtschaftlichen Zugmaschine notwendig. Der Betroffene ist Landwirt.
Während die Polizei bei der Schülerdemo am Vormittag in Lüchow durch Abwesenheit glänzte -was dazu führte, dass sich der Auto- und LKW-Verkehr ungehindert in der Demo verfuhr- kümmerten sich die Staatsbeamten um die abendliche Kundgebung in Dannenberg besser. Die genehmigte Veranstaltung wurde so weiträumig abgesperrt, dass es für viele aufwändig wurde, den Ort des Geschehens überhaupt rechtzeitig zu erreichen.
Und sonst? Sonst haben Castorgegner im Göhrdewald am Gleis Katz und Maus mit der Polizei gespielt. Und am Abend blockierten 25 Traktoren die Kreuzung der Bundestrasse 191 bei Pudripp
Foto: http://www.randbild.de/
Und hier gibts eine kleine Foto-Widerstandsgeschichte: http://www.i-traxx.net/reportagen/gorleben
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