Niemand wird heute mehr bestreiten, dass es auf AKW oder Zwischenlager einen Flugzeugabsturz geben könnte. Die GRS hat dazu 2002 eine Stellungnahme abgegeben.
Man geht davon aus, dass der Pilot im Winkel von 20 Grad zur Horizontalen anfliegt und eine Geschwindigkeit unter 700 km/h einhält. Dann kann angeblich nicht viel passieren. Auch das brennende Kerosin sorgt lediglich für Temperaturen, die den Behälterdichtungen nicht gefährlich werden.
Was aber, wenn der Pilot die Geschwindigkeitsbegrenzung nicht einhält? Das zweite Flugzeug beim Angriff auf das WTC flog mit über 900 km/h. Die Eindringtiefe des „Pentagon-Flugzeugs“ in das Gebäude betrug nach Fernsehberichten 100 Meter. Halten dann die Behälter auch noch dicht? Was passiert, wenn die Deckelschrauben reißen? Die Masse des in den CASTOR-Behältern verbauten Kunststoffs überschreitet die des Kerosins bei weitem. Die bei dessen Verbrennung zu erwartende höhere Temperatur wurde in der Stellungnahme nicht erwähnt.
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