Castoren sind am „Kopf“ und „Fuß“ mit Stoßdämpfern ausgerüstet. Das sind dicke, mit Stahlblech verkleidete Hartholzkappen. Sie sollen bei einem eventuellen Fall oder Zusammenstoß die gefährlichen Stoßspitzen dämpfen. Bei allen bekannten Fallversuchen wurden Stoßdämpfer verwendet, die den Behälterkörper einschließlich Tragzapfen im Kopf- und Fußbereich voll umschließen. .
Die am CASTOR HAW 20/28 verwendeten Stoßdämpfer sind allerdings seitlich abgeflacht und die Tragzapfen sind ungeschützt. Praktische Fallversuche hat es damit nicht gegeben. Für diese Stoßdämpfer-Bauart gibt es demnach keine Sicherheitsnachweise.
Zwar wird behauptet, die Dämpfung sei berechnet worden. Aber wie zuverlässig sind solche Berechnungen?
Die Autoindustrie beherrscht die Berechnung der Dämpfungswirkung des Vorderwagens perfekt. Dessen ungeachtet geht kein Fahrzeug in Serie ohne gründliche praktische Crash-Versuche. Wieso glaubt man, beim CASTOR darauf verzichten zu können?
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