Wir sind überall von “natürlicher” ionisierender Strahlung umgeben. Sie ist örtlich unterschiedlich und auch vom Wetter abhängig. Von interessierter Seite wird gern behauptet, sie sei völlig ungefährlich und der Mensch würde gut damit fertig. Zusätzliche “menschengemachte” Strahlung, z.B. aus Atomkraftwerken im Normalbetrieb und auch bei Störfällen, läge in der Regel “innerhalb der Schwankungsbreite” des “natürlichen” Niveaus.
Falsch! Erstens ist jede ionisierende Strahlung schädlich, ganz gleich, woher es strahlt. Zweitens wirkt jede zusätzliche Strahlung additiv. Sie kann nicht in der Schwankungsbreite “untergehen”. Die Zahl der Krebsfälle ist nachweislich abhängig vom Niveau der “natürlichen Strahlung”. Und nach der Katastrophe von Tschernobyl stieg die Zahl der Krebserkrankungen auch in den Ländern an, die einen nur sehr geringen Anstieg der Strahlungsintensität zu verzeichnen hatten.
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