Gibt es wieder eine Rallye in der Göhrde? Wo lässt sich X1000 nieder? Was plant die Ini 60? Läßt die Notgemeinschaft sich in Ihre Karten kucken? Neun Sprecherinnen verschiedener Widerstandsgruppen stellen am kommenden Wochenende im Clenzer Kulturladen ihr Konzept zum Castor-Transport im November vor. Unter dem Motto „Wer, was, wann, wo“ bietet Moderator Willem Wittstamm Gelegenheit, sich zu informieren und Entscheidungshilfen abzufragen: welche Widerstandsaktion ist für mich geeignet, welche Aktionsform machbar?
Die als Auftakt für die „heiße Protestphase“ geplante Veranstaltung verspricht interessante Einblicke in das breite Spektrum der aktiven Umweltschützer. So wird sich erstmalig die neu gegründete „Clownsarmee“ präsentieren, eine Vertreterin der schon im letzten Jahr erfolgreichen Aktion “Stuhlprobe“ wird über ihre Erfahrungen berichten und auch die Volxküche wird ihr Süppchen kochen. Von der Schülerdemo bis zum Programm im Kulturzelt Musenpalast, die Aktionen zum strahlenden Müll-Transport werden auch in diesem Jahr dafür sorgen, dass die „Grünen Wochen“ im Wendland nicht so verlaufen werden, wie es sich die Atom-Lobby und ihre Vollzugshelfer wünschen. Beginn Freitag, 20°° Uhr.
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Auch zum diesjährigen CASTOR-Transport wird Klaus der Geiger wieder ins Wendland kommen. Im “Musenpalast”, einem Zirkuszelt im Dorf Laase an der Transportstrecke wird Klaus aufspielen, um den verfrorenen Menschen, die sich von den Aktionen an der Transportstrecke ausruhen möchten, ein wenig Wärme zu geben - oder richtig einzuheizen! Der “Musenpalast” ist eine reine Kulturveranstaltung, hat mit den Protesten direkt nichts zu tun. Viele weitere Künstler und Kulturschaffende werden dort auf ihre Weise klarmachen, das die CASTOR-Atom-Macht-Kultur, die von der Polizeiarmada demonstriert wird, eine ganz andere ist, als die leise, manchmal auch laute Kultur der Menschen aus dem Wendland und ihrer Freunde…
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