Von Hans, 02.10.2006, 18:28 Uhr

Nun legen sie los, die Menschen aus dem Wendland. Mal wieder. Im wahrsten Sinne des Begriffs wird gemalt. Am vergangenen Sonnabend auch in Langendorf - dem Ort im Wendland, das seinem Namen alle Ehre macht. Und weil der CASTOR dort sehr lange durchfährt, währt auch der Widerstand der Dorfbewohner immer länger.

Gebaut und bemalt wurden in einer der vielen Scheunen - die gibt es dort, mehr als die Polizei erlaubt, gut zwei Dutzend “X”e, knallbelb das Symbol des Widerstands im Wendland, und überall zu sehen. Mancher Tourist wundert sich: “Diese Xe sind ja auch an ganz normalen Bauernhäusern! Und auch an richtig noblen Villen kann man die entdecken!” Tja, hier stehen viele Menschen aus ganz unterschiedlichen Kreisen, auch unterschiedlichen Parteien auf der Straße, wenn der CASTOR kommt.

Eine große Stellwand wird bald die Transportstrecke zieren, da kann die Ppppolizei machen was sie will. Und auch die schon fast traditionelle St-Leonhards-Prozession wird sie nicht verhindern können. Auch wenn es wieder eine flächendeckendes Demonstrationsverbot per “Allgemeinverfügung” geben sollte: Die Langendorfer werden sich das Demonstrieren nicht verbieten lassen. Nicht auf ihrer Dorfstraße, da kennen sie NIX!

Die Prozession wird von der Kirche mit organisiert. Motto: “St. Leonhard, schütze uns vor Atom, Krieg und Brand”!

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