Archiv für October 2006

Von Hans, 31.10.2006, 20:21 Uhr

(aus der “taz-Bremen” vom 31. 10. 06) Unbemerkt von Bundespolizei und Bahnmitarbeitern haben gestern früh gegen 5.30 Uhr Atomkraftgegner ein Transparent am Hauptportal des Bahnhofs entrollt. Mit der Aktion protestierten sie gegen den bevorstehenden Castor-Transport, bei dem ausgediente Brennelemente ins Zwischenlager Gorleben verbracht werden. Entfernt wurde das Transparent gegen 8.30 Uhr. “Warum wir das erst [...]

Von Hans, 31.10.2006, 13:26 Uhr

(Presseerklärung der BI Umwelschutz Lüchow-Dannenberg)  Kurz vor dem nächsten Castortransport richtet sich die Polizei erneut Sonderrechtszonen ein. Dies mussten Besucherinnen und Besucher erfahren, als sie am vergangenen Sonntag zum Großsteingrab bei Grünhagen unterwegs waren. An allen Bahnübergängen zwischen Leitstade und Hitzacker hatte die Polizei Sperren errichtet. Ein Übertritt wurde nur zu Fuß, jeweils nur einer [...]

Von Hans, 30.10.2006, 14:08 Uhr

Einen Schritt voraus will die Polizei dem Widerstand im Wendland – aber auch außerhalb – gerne sein. Da hatte BI angekündigt, einen Bus für die Fahrt zur Demo gegen das AKW Brunsbüttel am kommenden Sonnabend zu organisieren. Und da wird dann gleich mal bei den hiesigen Bus-Unternehmen angefragt, ob die BI denn schon einen Bus [...]

Von Hans, 29.10.2006, 23:54 Uhr

Nicht alles will die Polizei erlauben. Besonders, was ihr Suspekt erscheint. Zum Beispiel, wenn Trecker einen öffentlichen Weg über Bahngleise nehmen wollen. Und diese Gleise auch noch die sind, auf denen demnächst der CASTOR im 12er-Pack rollen soll. So am Sonntagnachmittag bei Hinkelhagen. Ein neuer Hinkelstein sollte dort am Hünengrab die Verbindung von Vergangenheit, Gegenwart [...]

Von Chris, 28.10.2006, 04:49 Uhr

Wir sind überall von “natürlicher” ionisierender Strahlung umgeben. Sie ist örtlich unterschiedlich und auch vom Wetter abhängig. Von interessierter Seite wird gern behauptet, sie sei völlig ungefährlich und der Mensch würde gut damit fertig. Zusätzliche “menschengemachte” Strahlung, z.B. aus Atomkraftwerken im Normalbetrieb und auch bei Störfällen, läge in der Regel “innerhalb der Schwankungsbreite” des “natürlichen” [...]

Von Hans, 27.10.2006, 15:11 Uhr

Zur CASTOR-Vorbereitung rauschen sie wieder in größerer Anzahl durch den Landkreis Lüchow-Dannenberg, die grünweißen oder auch neuen, blauweißen Fahrzeuge mit den auswärtigen Kennzeichen, ob „BS“, oder „OL“, „CE“ oder „BGS“. Dabei sollte den Fahrern doch klar sein, dass es „Polizeieinheiten ab sofort verboten (ist), sich im Landkreis Lüchow-Dannenberg zu versammeln“. Seit dem 21. Oktober gilt [...]

Von Hans, 26.10.2006, 15:41 Uhr

Beitrag aus Indymedia: http://www.de.indymedia.org/2006/10/160121.shtml) Die Auseinandersetzung darum, wo es lang geht im Wendland, wird in den Tagen vor dem Castor-Transport mit aller Verbissenheit geführt. Jetzt greifen die Ordnungshüter zum letzten Mittel: sie schrauben die Ortseingangsschilder einfach komplett ab. Seit sich der Landkreis Lüchow-Dannenberg immer wieder im Zustand der Besatzung durch große Einheiten von Bundes- und [...]

Von Hans, 25.10.2006, 17:24 Uhr

Jetzt wird beraten, werden Pläne geschmiedet, Menschen springen im Dreieck, schlagen Rat, setzen sich zum Ratschlag zusammen. Im Wendland. In der Nähe des Verlade-Krans. Am Sonnabendnachmittag ist wieder die große Debatte angesetzt: Wer macht wann was wo und wie, und vor allem, ohne anderen Aktivisten in die Quere zu kommen, beim WiderSetzen, oder X-1000maligem Quersitzen. [...]

Von Hans, 24.10.2006, 17:36 Uhr

Ein beliebiger Abend im Wendland. Ein Audi Quattro wird von einer Polizeistreife angehalten. Die fünf Insassen müssen sich ausweisen. “Hier geht es nicht weiter” – die übliche Antwort der Beamten auf die Fragen, was das denn soll. Das Fahrzeug ist verkehrstüchtig, hat TÜV, selbst die ASU ist noch nicht überfällig. Also weiter? Mitnichten – nicht [...]

Von Hans, 23.10.2006, 13:09 Uhr

Absurdes Theater. Aber eigentlich hätte niemand anderes erwarten sollen, als sich am sehr frühen Sonntag Nachmittag so um die Hundert CASTOR-Gegner und etwa ebensoviele Damen und Herren in Grün und tiefblauschwarz mitten im Wald zum Match trafen. Das “RolleBall”-Turnier sollte ausgetragen werden, an einem der beliebtesten und ansonsten über 360 Tage im Jahr vermutlich unbelebtesten [...]